Vimmerby-Gullringen 2018

Lohnt sich das für eine 1-Tages Veranstaltung nach Vimmerby in Schweden zu fahren? Wenn man seine internationalen Kontakte pflegen will, muss man die Räder auch einmal rollen lassen.

Mit der passenden Fähre ist es auch nicht weiter als zur Messe Friedrichshafen und dorthin wollten wir dieses Jahr nicht reisen.vim 3

Gaby und Klaus konnten auch ein paar Tage frei machen und so starteten wir mit reichlich Modellen bereits am Mittwoch den 3.10. nach Travemünde. Die Nachtfähre brachte uns über die ruhige Ostsee nach Malmö und nach dem Frühstück an Bord starteten wir nach Karlskrona. Das dortige Marinemuseum ist nicht erst seit der Erweiterung um die Uboot-Halle sehenswert.

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Da Gaby und Klaus die neue Halle noch nicht kannten war es naheliegend die Reise nach Vimmerby via Karlskrona zu planen. Nach dem Besuch der Neptun und eines Museumsrundganges gab es dann auch noch ein leckeres schwedisches Mittagsbüffet dort. Nachmittags blieb noch Zeit für eine kleine Schärenrundfahrt zur Insel Aspö mit Besuch der Festung Dottningskär, die genau wie Teile Karlskronas zum Weltkulturerbe gehört.

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Am nächsten Tag machten wir uns auf den Weg nach Norden, nicht ohne vorher ein paar Runden um den Nachbau eines Turms der Näcken Klasse zu drehen, der in einem Kreisel am Stadtrand steht.

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In Vimmerby angekommen blieb noch Zeit für einen Stadtbummel und für einen Besuch im Astrid Lindgren Museum und ihrem Geburtshaus. In der Stadt bekam sie noch ein großes Demkmal.

vim 55 Bis zu Åsa und Göran, die das Treffen organisiert hatten war dann nur noch eine viertel Stunde durch den Wald zu fahren. Sie haben einen ehemaligen Bauernhof umgebaut und Platz für einige Übernachtungsgäste. Wir bezogen eine gemütliche Hütte für Vier während weitere Modellbauer eintrafen. Nach ausführlicher Besichtigung von Görans (sicherlich immer) sehr aufgeräumten Werkstatt ging es zur Schnitzel-Alm wo ein schwedisch/österreichisches Paar leckere Riesenschnitzel zubereitet hatte.

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Samstag war Schwimmbad-Tag. Göran hatte das Bad für einige Stunden von der Gemeinde für kleines Geld gemietet, ja so was ist in Schweden auf dem Land möglich. Mehr als dreißig Modellbauer waren mit etwa fünfzig Schiffsmodellen verschiedenster Art angereist. Mitglieder der Vereine aus Stockholm, Göteborg und Linköping waren beteiligt. Zunächst wurden noch einige Tische zur Präsentation der Boote aufgestellt. Teilnehmer und Besucher sollten die Möglichkeit haben auch das „Innenleben“ zu sehen. Nach dem sich die Modelle (und wir auch) an die warmen Temperaturen in der Schwimmhalle angepasst hatten, konnte der Fahrbetrieb beginnen. Göran hatte die Modelle in drei Kategorien eingeteilt, damit es kein Durcheinander im Wasserbecken gab. Schnelle Boote für unruhiges Wasser, Boote für ruhiges Wasser und U-Boote. Die Zeit flog nur so dahin. Fahren, fachsimpeln, fahren. Zwischendurch Stärkung durch bestellte Sandwiches und an der Cafeteria des Bades. Schnell war der Nachmittag erreicht und alles wurde wieder zusammen gepackt. Der Abend endete bei Åsa und Göran mit Leckerem vom Grill und einer ausführlichen „Nachbesprechung“.

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Sonntag starteten wir nach Frühstück und bewegter Verabschiedung mit der Rückreise. Die ca. 350km bis Malmö stellten bei dem geruhsamen Verkehr in Schweden keine große Herausforderung dar. So blieb genügend Zeit um bei sonnigem Wetter einen Stadtbummel in Växjö, ein Picknick an einem Parkplatz mit See und einer Kaffeepause bei Freunden in Lund zu machen. Die Nachtfähre brachte uns wieder nach Travemünde. Die Fahrt auf deutschen Autobahnen war deutlich hektischer. Aber bereits Mittags waren wir zu Hause. Ob es sich gelohnt hat? Na klar! Wir kommen gerne wieder!

Danke für die schönen Tage an die schwedischen Modellbaufreunde.

Herzlichen Dank an die Organisatoren!!!

Tack så mycket och stor kram.

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