Modell U-Boot Bau
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Aeroseum 2026

Jedes Jahr im März lädt die Stiftung AEROSEUM in Göteborg zur Modellmesse.
Eine Veranstaltung in einem Museum ist schon ungewöhnlich. Aber dieses befindet sich in einem ehemaligen Flugzeughangar tief unter der Erde. Der Flugplatz Säve war ein großer Stützpunkt zur Überwachung der Seegebiete von Kattegat und Skagerag. In einen Ausgang stand immer ein abflugbereiter Jet, der innerhalb von zwei Minuten in der Luft sein konnte. Nach Ende des kalten Krieges wurden einige dieser Anlagen aufgegeben. Daraufhin fanden sich engagierte Bürger zusammen um die Geschichte dieses Ortes bekannt zu machen und das militärhistorische Erbe Schwedens zu bewahren.

Im AEROSEUM finden über das Jahr verteilt zahlreiche Aktivitäten statt. Man legt sehr viel Wert auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Viele Dinge dürfen angefasst und ausprobiert werden. Folglich gab es jede Menge Mitmachaktionen für Kinder und Eltern. 

Wir reisten wie schon einige Male vorher mit der Fähre von Kiel an. Zur Einstimmung auf die Messe gab es beim Auslaufen schon mal ein echtes U-Boot an der Pier von TKMS zu sehen. Göteborg empfing uns dieses Mal mit Sonnenschein und ohne aufwändige Zollkontrolle sodass wir uns zügig und ohne Baustellen Richtung Aeroseum fahren konnten. Auf dem Weg konnten wir sehen wie sich die 800 km Abstand zwischen HM und Göteborg in der Natur bemerkbar machen. Bei uns blüten die Osterglocken und auf den großen Parkplätzen der Firma Volvo lagen noch riesige Mengen Schnee aufgeschüttet.

Am Museum angekommen fuhren wir gleich den langen Weg abwärts um 30m unter der Erdoberfläche im Hangar anzukommen. Wir waren ja schon mal da und mit den Abläufen vertraut. Kaum war der Motor aus, kam schon ein Helfer und wollte beim Ausladen helfen. Einfach toll.
Die Kollegen vom Modellbauklub LA SCALA hatten schon die Tische rund um den Pool aufgestellt und wir konnten uns einen Platz aussuchen. Aber erstmal ging es zur Anmeldung, was in unserem Fall heißt: Alexandra suchen, die Projektleiterin. Dabei trafen wir auch gleich auf Roger den Vorsitzenden der Stiftung AEROSEUM und Tina die Museumsdirektorin. Wir wurden herzlich begrüßt.

 

Nachdem Aufbau wurde der Camper am museumseigenen Stellplatz geparkt. Anschließend erkundeten wir die Umgebung. Leider wurde der Flugplatz geschlossen und wird sich in ein Industriegebiet verwandeln, doch dazu später mehr.

Da wir sehr früh da waren hatten wir reichlich Zeit mit vielen bekannten Modellbauern zu sprechen. Die Kollegen von den Minipanzern kennen wir inzwischen recht gut.
Natürlich gab es eine Minibaustelle, eine Crawlerstrecke, eine Indoor-Rennstrecke und einen Bereich für die Flugvorführungen. Die Verbrenner Buggys fuhren natürlich draussen. Alle Teilnehmer boten reichlich Aktionen zum mitmachen an. Bei den Schiffen hatten die Göteborger Kollegen ihre Fischerboote mitgebracht.
Händler gab es leider nicht sehr viele, die schwedische Szene ist sehr klein und wie bei uns können Händler kaum überleben.
Am Samstag, dem Hauptmessetag wurde es schnell sehr voll, viele Familien mit Kindern strömten ins Museum. Wir hatten zahlreiche Interessierte Gesprächspartner. Man merkt das es viele technische Arbeitsplätze bei Volvo und Saab im Umfeld gibt.
Samstagmorgen stießen dann auch noch Teilnehmer aus Stockholm und Malmö zu uns.
Es wurde voll im Pool. Wir hatten zwei kleine Boote fürs Becken mitgebracht Abborren und Blekinge sind einfach zu groß.

Abends hatte Alexandra ein Essen für die Aussteller organisiert. Praktisch, man konnte sich noch ein wenig mit den anderen Ausstellern austauschen und brauchte nicht noch im Camper oder Wanderheim kochen.
Sonntag war es etwas ruhiger, da dieser Tag in Schweden der Familieneinkaufstag ist. Trotzdem hatten wir gut zu tun.
Abends wurde schnell eingepackt und die Modellbaufreunde verabschiedeten sich in Richtung Heimat. Wir blieben noch eine Nacht da unsere Fähre von Malmö erst Montag Nachmittag ging. Was wir bis dahin nicht wussten war die Tatsache das wir das ganze Museumsgelände für uns allein hatten. Museumschefin Tina hatte beschlossen den restlichen Abbau nicht wie sonst üblich am Montag zu machen. Alle Mitarbeiter hatten frei.
„Ihr könnte gerne bleiben aber das Hauptor ist verschlossen und ihr müsst am Montag über die nebenan liegende Baustelle am Flugplatz rausfahren “ . Nach einer sehr ruhigen Nacht machten wir uns auf den Weg, immerhin hatten wir ein Foto auf dem der Weg eingezeichnet war. Es ist schon komisch wenn du dich plötzlich auf einer 3000m langen Landebahn befindest und auf den Tower zufährst.


Es kommt kein Flieger, der Platz wird inzwischen als Abstellplatz für LKW-Auflieger genutzt. Die Ausfahrt führte uns noch an einem zweiten Bunker unter dem Tower vorbei.
Die Finnlines Fähre bescherte uns eine ruhige Überfahrt und die nächtliche Autobahn war angenehm leer.

Vielen Dank für die nette Betreuung an Tina, Alexandra und Roger. Dank an die Freunde von LA Scala für eure Arbeit und das Abendessen.

 

Hjälmare Docka

Eine Urlaubsgeschichte

„Was ist das denn“ wird sich jetzt der Eine oder Andere fragen? Das haben wir getan als unser Freund Fredrik anfragte ob und wann wir unseren Sommerurlaub in Schweden verbringen. Da gibt es den Hjälmare Dockans Dag und dort nimmt der Stockholmer Scalabatklubb teil und wenn es passt und wir Lust haben sollten wir Uboote einpacken und auch teilnehmen. Mhhh….noch mehr Gerödel, wo wir doch schon Fahrräder und Kajak eingeplant hatten. Da wir die Freunde vom SSBK seit der Pandemie mehr getroffen haben war die Entscheidung schnell gefallen.

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Hjälmare Docka ist ein Teil des Hjälmare Kanals cirka 150 km westlich von Stockholm. Dort gibt es Schleusen und ein Dock, das früher zur Reparatur von Kanalbooten genutzt wurde, heute wird der Kanal nur noch von Freizeitbooten genutzt und das alte Dock wird überwiegend als Winterlager genutzt. Einmal im Jahr findet der Dock-Tag statt. Ein Markt mit lokalem Angebot und Aktivitäten auf dem Wasser.

Als wir am Samstagmorgen ankamen waren viele Aussteller bereits beim Aufbau, auch unsere Stockholmer Freunde waren bereits fleißig. Die Kanalgesellschaft stellt überdachte Marktstände zur Verfügung. Wie praktisch, der Wettergott hatte leider beschlossen uns den Tag zu vermiesen. Es regnete und das den ganzen Tag mal mehr mal weniger. Glücklicherweise gibt es ein großes Ausflugslokal in das man sich auf einen Kaffee zurück ziehen konnte.

Wo fahren wir eigentlich, in der Schleuse, im See, nein hieß es im Dock. Mhhh… ohne Wasser? Aber es dauerte nicht lange und der Schleusenwärter öffnete die Schotten und nach einer halben Stunde gab es ein etwa 1Meter tiefes Fahrgewässer. Eine Treppe und ein Ponton zum Boote einsetzen gab es auch. Sofort waren die ersten Boote im Wasser, weil: nur leichter Regen :-)

Irgendwann setzte Fredrik seine schöne Gotland (1:50) ins Wasser und tauchte ab, leider war er etwas weit nach rechts gekommen und dort wuchsen reichlich Gras und Binsen. Natürlich war das Zeugs sofort in der Schraube. Was tun? Verschieden Versuche das Boot an zu schubsen funktionierten natürlich nicht, es hing bombenfest. Aber da war ja noch der Stand vom Sjöräddningtjänst (Seerettungsdienst), ein Kollege zog sich den wasserdichten Anzug an und stieg in die Schleuse um das Uboot aus dem Kraut zu puhlen. Der Applaus des Publikums war ihm sicher und eine Spende gab es auch.

Unsere Freunde mit ihren schicken Booten hatten es da doch etwas einfacher. Es gab eine große Vielfalt an Booten alter Art, die dem beständigen Regen trotzen und ihre Erbauer auch. Sie sind schon stur, die Schweden wenn es ums Wetter geht. Klein begeben gibt es nicht.

Nachmittags wurde der Himmel heller und wir erhofften uns eine längere Pause. Wir bildeten ein Päckchen für die obligatorischen Fotos. Kaum waren wir fertig fing es erneut an zu schütten, dummerweise war Magnus mit seiner Neptun auch ins Kraut gefahren und dieses mal kam eine Kollegin zur Rettung. Der Nachmittag verging mit Unterstellen, zur Schleuse sprinten Boot fahren, Sender trocken legen und dann war Schluss. Während wir die Boote ins Auto packten wurde das Dock geleert und bei der Abfahrt war nichts mehr zu sehen vom Wasser.

kein Wasser mehr

Fazit: Schlechtes Wetter gibt es nicht wenn man mit schwedischen Freundes was unternimmt.
Vielen Dank an die Freunde vom SSKB und an Fredrik weil er uns „wild“ gemacht hat, an Magnus für die Organisation und Grüße an Irina, die eisenhart mit ihrer Andrea Doria in Regen gestanden hat und das trotz Krücken. Weiterhin gute Besserung.

Ein Teil der Bilder hat uns  Stockholms Scalbatsklubb zur freundlicherweise Verfügung gestellt. Weitere Bilder findet man hier

Ostern 2025

Saisoneröffnung 2025

 Ostern beginnt bei uns die Freiluftsaison. Der Start war etwas später vom 18. bis 21. April, wir hofften auf besseres Wetter als die letzten Jahre.

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Treffen Herbst 24

Gifhorn  September 2024

Das 50jährige Vereinsjubiläum des SMC Gifhorn lockte uns ins Freibad Allerwelle. Am Samstag früh wurden zahlreiche Uboote ins Schwimmbad geschleppt, Klaus hatte seinen großen Pavillion für uns aufgebaut und leider war er notwendig. Der Wettergott hatte kein Einsehen und schickte uns ein paar käftige Regenschauer.

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Biddinghuizen 2023

Biddinghuizen Pfingsten 2023

Jedes Jahr am Pfingstmontag veranstalten die Modellbauer der Vargoup Flevoland im Wechsel mit dem SMG IJmond/Heemskerk ein Modeluboot Treffen. Die Vereinsanlage in Biddinghuizen ist eine Reise wert dachten wir uns.

Die Veranstaltung war perfekt organisiert, kaum angekommen wurden wir von Gerben in Empfang genommen und mit Kaffee und Kuchen bewirtet.

Danach konnten wir unsere Boote auf die vorbereiteten Tische stellen. In diesem Jahr war es nicht ganz so voll wie bei unserem letzten Besuch, dafür gab es aber viel Neues zu sehen.

Natürlich versorgte uns die vereinseigene Küchencrew auch mit Getränken und anderen Speisen. Diesesmal waren bis auf Norbert keine weiteren Modellbauer aus Deutschland angereist und die Kollegen aus Belgien fehlten auch. Die Nachwirkungen der Coronazeit sind wohl noch spürbar. Hoffen wir das Beste für das nächste Treffen.

Göteborg 2023

Eine Reise nach Göteborg

Ende März veranstaltete das Aeroseum im Göteborg die traditionelle Modell-Hobby-Messe. Wir hatten uns entschlossen mal wieder teilzunehmen. Der Veranstaltungsort hat einen besonderen Reiz, ein früher atombombensicherer Flugzeughangar unter der Erde.

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Mainz Mai 2019

.. oder U-Boot versenkt!
Der Schiffsmodellbauclub Wiesbaden und Modellbau-Club-Mainspitze hatten Mitte Mai zum Schiffchen fahren ins Freibad Maaraue geladen.
Das Wetter sollte passen. Erik, Gerhard und Michael hatten ihre Sachen bereits im Schatten aufgebaut und für uns Tische vorbereitet.

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Modell Hobby

Modell-Hobby 2019

Ende März veranstaltet das Aeroseum in Göteborg immer eine Modellbaumesse. Die Modellbauszene im Schweden ist nicht so groß. Bei 10 Millionen Einwohnern in dem großen Land ist das kein Wunder.

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Vimmerby 2018

Vimmerby-Gullringen 2018

Lohnt sich das für eine 1-Tages Veranstaltung nach Vimmerby in Schweden zu fahren? Wenn man seine internationalen Kontakte pflegen will, muss man die Räder auch einmal rollen lassen.

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