.. oder U-Boot versenkt!
Der Schiffsmodellbauclub Wiesbaden und Modellbau-Club-Mainspitze hatten Mitte Mai zum Schiffchen fahren ins Freibad Maaraue geladen.
Das Wetter sollte passen. Erik, Gerhard und Michael hatten ihre Sachen bereits im Schatten aufgebaut und für uns Tische vorbereitet.

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Das hintere Becken mit 2,20m Tiefe war perfekt um mit größeren Booten ein paar schnelle Runden zu drehen. Gelegentliche Windböen sorgten für schlechte Sicht auf der Oberfläche und so kam es bei einer Kurve zu einem „Treffen“ zwischen Abborren und Simpson. Sah nicht so schlimm aus. Bei Abborren (fuhr etwas tiefer) war das ausgefahrene Periskop heile geblieben. Bei dem 209er sackte aber bei der nächsten Runde das Heck bis auf den Grund ab. Beim Anblasen ging nur der Bug nach oben.
Schnell Sender abstellen, Klamotten aus, rein ins Wasser. Immerhin 17°C.

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Schwimmen mit 50 kg Boot nicht so einfach

Die ca. 50kg ließen sich äußerst unwillig an die Oberfläche und den Rand bewegen. Dort standen die Kollegen schon bereit. Und mit Hilfe von Gurten und Kraft stand das Modell schnell am Beckenrand. Der erschöpfte Taucher bekam ein Handtuch.
Im Wasserkasten waren ca. 0,75ltr. Wasser. Im Heck etwa 2ltr. Bugteil trocken. Das Wasser war durch einen Riss rund um eine ca. 2,5cm große Fläche eingedrungen. Kaum zu glauben dass ein so vermeintlich leichter Zusammenprall solch einen Schaden verursachen kann. Aber Abborren wiegt immerhin auch ca. 25kg und die Rundung am Turm ist gut laminiert. Und das 200er Abflussrohr ist deutlich schlagempfindlicher als gedacht. Alles wurde soweit möglich getrocknet und in die Sonne gestellt. Akkus abgeklemmt.

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Zu Hause habe ich alle Teile im Heck auseinander gebaut, gereinigt, getrocknet gefettet, geölt und wieder zusammen gebaut. Und getestet. Erstaunlich oder eigentlich erschreckend wie schnell das chlorhaltige Wasser die Metalloberflächen zum Oxidieren gebracht hat. Obwohl wir ja schnell waren. Aber…alle elektronischen Bauteile, und da gibt es im Heckteil einige, haben es überstanden. Außer dem Empfänger. Vielleicht hätte ich den gleich auseinander und mit Leitungswasser abspülen sollen. Vor dem Zusammenbau habe ich jetzt an einige Platinen und Lötstellen noch etwas mehr Lack verteilt.

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Das Rohr selbst habe ich von außen und innen angeschliffen und mit Epoxi und Glasfasern wieder verklebt. Innen sind neben der Führungsschiene noch drei Platinenstreifen zusätzlich angeklebt. Damit sollte das Modell erst einmal diese Saison überstehen. Dann kann ich mir im Winter noch überlegen, ob ich das Rohr komplett austauschen.

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Einige Fotos hat und Gerhard Faust zur Verfügung gestellt, Danke dafür.

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